Verschiedene Uhrenarmbänder Leder Edelstahl Milanaise 22mm von MNMA

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Uhrenarmband zum Wechseln (22mm Leder & mehr) – wichtige Wechselarmband Kaufkriterien erklärt im Vergleich ✅

Die richtige Wahl zu treffen ist nicht immer einfach, gerade dann wenn einem nicht alle Informationen zur Verfügung stehen. Du hast den Wunsch nach einer neuen Armbanduhr, spielst mit dem Gedanken dir ein Wechselarmband zuzulegen oder möchtest dich einfach ein bisschen mehr mit der Materie Uhrenarmband befassen? In diesem Ratgeber Beitrag möchten wir dir gerne eben diese Informationen bereitstellen.

Die Uhr mit Wechselarmband

Unter bestimmten Herausforderungen lässt sich doch sicher jedes Uhrenarmband wechseln, oder? Kurz und knapp, sicher! Nur stellt sich die Frage nach der Bereitschaft in genau diesem Bereich eingeschränkt zu bleiben. Viele Hersteller gehen auf dieses Thema gar nicht erst ein, da es für sie im schlimmsten Fall eine Gelegenheit auslässt, eine neue Uhr zu verkaufen. Der Erwerb oder die bloße Möglichkeit ein Uhrenarmband zu wechseln ist nicht immer gegeben. Was bleibt, ist ein Besuch beim Hersteller der Uhr, denn auch der Uhrmacher vor Ort hat nicht immer die passenden Wechselarmbänder auf Lager, wenn es denn überhaupt welche gibt.

Doch glücklicherweise hat sich bei den meisten Armbanduhren die Federstegenbefestigung etabliert. Hierbei handelt es sich um Metallstifte mit eindrückbaren Enden. Unter Federspannung drückt diese die beiden Stifte in die dafür vorgesehenen Löcher der Uhr und hält so das Band am Gehäuse. Weiter verbreitet sind feste Stegen, die, wie der Name schon vermuten lässt, fest sind, sowie verschraubte Uhrenarmband-Anstöße. Je nach Alter der Uhr und gerade aktueller Mode werden entsprechende Techniken verwendet und lassen so den Austausch mittels Spezialwerkzeug zu.

GIF welches eine MNMA Series 1 Armbanduhr mit einem Wechselarmband darstellt

Mit der Zeit haben sich die Federstegen so weiterentwickelt, dass es mittlerweile möglich ist, ein Band ganz ohne Werkzeug zu wechseln. Möglich macht dies ein Metallpin oder auch Riegelknopf genannt, der sich auf der Bandunterseite einfach nach innen schieben lässt. Diese neu geschaffenen Schnellwechselbänder erlauben so nicht nur einen schnellen Austausch bei einem gerissenen Lederarmband oder einer defekten Schließe, es lässt einem auch die Entscheidungsfreiheit, zu jedem Zeitpunkt seinen Stil zu ändern.

 

Welches Uhrenarmband-Material ist das Richtige?

Wie immer liegt die Frage natürlich im Detail. Möchtest du deine Uhr gerne bei der Arbeit tragen, bist jedoch in deinem Berufsalltag erschwerten Bedingungen ausgesetzt, so wirst du sicher nicht auf ein Uhrenarmband zurückgreifen, das empfindlich gegenüber deiner anfallenden Tätigkeit reagiert. Auch ist zu berücksichtigen, dass nicht jeder alles tragen kann. Dabei ist nicht nur der Stil gemeint, sondern viel mehr die Empfindlichkeiten der eigenen Haut. So ist es für Nickelallergiker nicht selbstverständlich, jedes Metall am Körper tragen zu können. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte sucht nach Begriffen wie Platin-, Feingold- oder Titanarmband. Letzteres wird üblicherweise auch für Uhrenarmbänder verwendet und macht sich vor allem durch seine Leichtmetall Eigenschaft und die erhöhte Salzwasserbeständigkeit beliebt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Edelstahlarmbändern hat man allerdings den Nachteil, dass Titanuhrenarmbänder vermehrt kratzeranfällig sind. Auch muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm das verminderte Gewicht eines Leichtmetalls (Stichwort: Plastikfeeling) oder eher das etwas höhere Gewicht von Edelstahl zusagt.

Aus eigener (subjektiver) Erfahrung können wir sagen, dass eine Uhr insgesamt qualitativ hochwertiger erscheint, wenn sie ein gewisses Gesamtgewicht aufweist. Ähnlich ergeht es einem auch, wenn man Saphirglas und Mineralglas durch Tippen auf das verbaute Glas vergleicht. (siehe unser Artikel zu Saphirglas)

Metallarmbänder

Generell lässt sich sagen, dass Metallarmbänder eine lange Haltbarkeit bieten und lediglich durch das allmähliche locker werden den Tragekomfort mit der Zeit verlieren. Entgegen steuern lässt sich diesem Effekt mit einer Schließe am Uhrenarmband, welches stufenlos größenverstellbar ist. In der Regel bieten dir dies vor allem Milanaise-Bänder oder auch Mesh-Bänder genannt. Als sehr nützlich erweist sich dabei das werkzeuglose Justieren der Schließe, welche durch einfaches Aushebeln verstellt werden kann.

Lederarmband

Im Gegensatz zu Metallarmbändern bietet Leder aufgrund von seiner Beschaffenheit einen deutlich höheren Komfort. Je nach Stil und Wertigkeit trägt sich ein Lederarmband im Idealfall wie eine zweite Haut, und sollte dementsprechend auch so behandelt werden. Neben der Empfindlichkeit gegenüber Wasser, vor allem in Kombination mit Salz, bedarf Leder einer besonderen Pflege. Glattleder beispielsweise sollte hin und wieder mit Öl eingerieben werden, um der Abnutzung entgegen zu wirken. Generell ist ein Lederarmband einem Metallarmband in der Haltbarkeit unterlegen. In der Regel wirst du alle 1-2 Jahre ein neues Wechselarmband benötigen – abhängig davon wie oft du es trägst und wie viel Schweiß es ausgesetzt ist .

Als Ausgangsmaterial kommt meist Rind oder Kalb zum Einsatz, wobei es auch Exoten wie Kroko-, Straußen- oder Hai-Leder gibt. Als Bestandteil der Qualität eines Lederarmbands ist allerdings auch die Weiterverarbeitung des Herstellers von Bedeutung. Welche Fertigungstechniken dabei besser oder schlechter sind, ist nicht eindeutig zu bestimmen. Man kann zum einen sagen, dass Lederarmbänder mit einer beidseitigen Sattelnaht als besonders stabil gelten, andererseits kann aber auch gesagt werden, dass ein gutes Leder welches Fasertief verbunden ist, gar keine Sattelnaht benötigt. Letztendlich entscheidet also der Geschmack und die Qualität des Leders selbst.

Uhrenarmbänder mit Kunstleder vs Echtleder

Neben echtem Leder gibt es auch Armbänder aus Kunstleder für Uhren. Diese bestehen meist aus Polyester, Polyurethan oder auch Nylon. Neben der tierfreundlichen Herstellung und dem im Gegensatz zu Echtleder neutraleren Geruch ist Kunstleder nicht so atmungsaktiv und wasserdurchlässig, dafür jedoch witterungsbeständiger mit einer nahezu gleich langen Haltbarkeit, wenn es hochwertig verarbeitet wurde.

Gummiband

Natürlich gibt es zwischen Haltbarkeit und Komfort auch noch Kompromisse, die ein Gummiarmband liefert. Diese eignen sich aufgrund ihrer Unempfindlichkeit gegen Wasser besonders zum Tauchen oder Schwimmen. Hier gilt es jedoch, nach einem Tauchgang im Meer das Salzwasser mit klarem Wasser abzuspülen.

 

Dornschließe vs Faltschließe – Unterschiede der Verschlusstypen erklärt

In den meisten Fällen bestimmt das Material des Uhrenarmbands über den Verschluss-Typ. Gummi- und Lederarmbänder sind bis zu einer gewissen Preisspanne mit einer Dornschließe versehen, welche dem Verschluss eines handelsüblichen Ledergürtels entsprechen. Dabei ist neben der Qualität des Leders auch auf die Nähte und die Anzahl der Löcher zu achten. Von einer Riegelnaht hinter der Schließe bis hin zum Sicherheitsstich auf der Rückseite der Schlaufe sollten alle Nähte vorhanden und auch sauber verarbeitet sein.

Metallarmbänder sind hingegen mit einer Faltschließe ausgestattet, welche wiederum in weitere Typen unterschieden werden kann. Wir möchten hierbei im Besonderen auf den Hängeverschluss eingehen, da dieser einzig eine verstellbare Variante darstellt und besonders bei Mesh-Armbändern Verwendung findet. Als einziger Typ ist es bei diesem Verschluss möglich, den Umfang vom Armband nicht nur frei zu wählen sondern darüber hinaus es sogar ohne spezielles Werkzeug zu verändern. Dazu genügt es, mit einem kleinen Schraubenzieher den Verschluss an den mit einem Pfeil gegengezeichneten Stellen auszuhebeln. 

Meshband Verschluss

 

Wie kann ich die richtige Uhrenarmbandgröße errechnen und was ist die ideale Bandbreite 18, 20, 22 oder 24mm ?

Die richtige Länge für dein Uhrenarmband kannst du am besten herausfinden, in dem du als erstes dein Handgelenk mit einem Maßband misst. Solltest du keines zur Hand haben, nimm einfach ein Band oder Strick und wickle es um dein Handgelenk. Nimm anschließend die gemessene Länge des Stricks und lege sie an ein Gliedermaßstab oder Lineal an. Dieser Länge addieren wir jetzt pauschal 30 mm hinzu, diese sind vorgesehen für Schlaufe oder jede Art von Schließe, die dein Band am Ende zusammenhält. Zum Schluss ziehen wir noch die Länge der Uhr ab, also der Abstand von Bandanstoß zu Bandanstoß.

Beispiel:

200 mm (Handgelenk) + 30 mm (Schließe) – 48 mm (Bandanstoß zu Bandanstoß)

= 182 mm Armbandlänge (Mindestlänge)

 

Je nach Größe des Handgelenks und der Uhr selbst variiert auch die ideale Breite eines Uhrenarmbands. An dieser Stelle haben sich 22 mm Bänder als sichere Wahl durchgesetzt und gelten gemeinhin als etabliert.

 

Das Uhrenarmband im Vintage Leder Look – ein zeitloser Trend?

Generell wird als Vintage bezeichnet was gebraucht wirkt oder noch besser mit regelrechten Gebrauchsspuren versehen ist. Dabei gelten gerade Korrosion, Risse und Abriebe als besondere Eye-Catcher. Aus dem Wissen heraus, dass alte Gegenstände mit Gebrauchsspuren, die ihren Zweck voll erfüllen, zwangsläufig für Qualität stehen. Diesen Effekt gilt es zum einen durch qualitative Produkte zu erzielen, die Schlicht mit der Zeit abgenutzt wurden, wie man sie in Antiquitätenläden findet, oder aber durch kreatives Nachbearbeiten des Gegenstands, welcher auf diese Weise künstlich altert.

Gerade Leder ist in dieser Optik sehr beliebt und lässt sich oft auch durch eigenes Ableben des Materials in den gewünschten Vintage Style wandeln. Mit Materialien die “gut” altern, also generell qualitativ Hochwertige sind, hast du also nicht nur für den Moment ein schickes Accessoire, sondern kannst beobachten wie es immer mehr zu deinem ganz persönlichen Stilmittel wird.

Möchtest du ein Band im Vintage Look, können wir dir unser Wechselband in Haselnussbraun nahelegen, welches nach einiger Zeit des Tragens den perfekten Vintage Style bekommt. (siehe Bild)

haselnussbraunes Lederarmband im Vintage Style

Ben, Gründer MNMA

 

Fazit – Welches Uhrenarmband ist das Beste?

Wie so oft kommt es auf den persönlichen Geschmack an, welches Uhrenarmband am besten zu einem passt. Neben dem Aussehen, den persönlichen Präferenzen spielen vor allem die Bedingungen eine Rolle, bei denen die Uhr getragen wird. Wie oberhalb beschrieben, unterscheiden sich die Stoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften teilweise drastisch und eignen sich für unterschiedliche Einsatzszenarios je nach Priorisierung von Haltbarkeit und/oder Komfort.
Was einem klar sein sollte, dass auch beim Uhrenarmband zur Uhr auf keinen Fall gespart werden sollte, da der Tragekomfort einer Armbanduhr zu einem wesentlichen Teil auch von der Armbandqualität abhängig ist.

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